Mobiles Surfen im Ausland bietet viele Möglichkeiten

Wenn wir vom Surfen im Ausland reden, dann meinen wir natürlich das Surfen im World Wide Web. Dank des Smartphone- und Tablet-Booms ist das nämlich auch fast überall unterwegs möglich und man ist nicht mehr darauf angewiesen, sich am Urlaubsort auf die Suche nach einem Internetcafé zu machen. Eine E-Mail an die Daheimgebliebenen schicken, vielleicht ein paar Bilder auf Facebook posten, über What's App mit Freunden chatten oder die nächste Unterkunft buchen – das alles geht auch bequem mit dem mobilen Gerät. Um das Surfen im Ausland zu realisieren, gibt es mehrere Optionen.

mobiles Internet UrlaubWer im Urlaub nicht auf den Internet-Zugang verzichten will, findet verschiedene Varianten, um auch im Ausland günstig mobil zu surfen.© Dudarev Mikhail / Fotolia.com

Surfen im Ausland mit einer lokalen Prepaid-Karte

Damit das Surfen im Ausland nicht zur Kostenfalle wird, kann man beispielsweise eine Prepaid-Karte vor Ort kaufen - auch und gerade für Datenverbindungen kann sich das lohnen. Mit einer Karte des Reiselandes entfallen nämlich die teuren Roaming-Gebühren, die man mit der Karte von Zuhause für die Mobilfunknutzung außerhalb der EU-Länder zahlen muss. Seit dem 15. Juni 2017 sind dagegen im EU-Ausland sowie in Norwegen, Island und Liechtenstein die Roaming-Zuschläge beim Telefonieren, Simsen und Surfen entfallen.

Man kann sich die Prepaid-Karte auch schon vor Reiseantritt besorgen, was die ganze Angelegenheit stressfreier gestaltet, da man sich nicht vor Ort darum kümmern muss. Es gibt immer mehr Kombikarten, mit denen man nicht nur günstiger telefonieren, sondern eben auch sorgenfrei im Ausland surfen kann. Der große Vorteil sind hierbei die umfangreichen Datenkontingente, die auf andere Weise kaum erschwinglich sind.

Surfen im Ausland mit speziellen Optionen der Provider

Man kann sich natürlich auch zunächst darüber informieren, welche Optionen der eigene Mobilfunkprovider fürs Surfen im Ausland im Angebot hat. Für Gelegenheitsnutzer, die nicht viel Datenvolumen benötigen, gibt es hier den ein oder anderen günstigen Tarif fürs Smartphone oder den Surfstick. Reisende innerhalb der EU-Länder können die Flat oder ihre Einheiten wie im Inland nutzen. Vielsurfer kommen mit den meist kleinen Volumenkontingenten aber kaum hin und sollten auch darauf achten, ob Folgekosten entstehen, wenn das gebuchte Volumen verbraucht ist.

Ohne speziellen Tarif im Ausland surfen

Einfach online gehen sollte man nicht, ohne sich vorher genau angeschaut zu haben, welche Kosten auf einen zukommen. Während das Chatten innerhalb der EU kein Problem ist, können Strandfotos aus der Karibik richtig teuer werden, wenn man sie über die Mobilfunkverbindung verschickt. Aber auch beim Telefonieren und Surfen in der benachbarten Schweiz, die nicht zur EU gehört, fallen Roaming-Entgelte an. Möchte man nicht extra einen Auslandstarif abschließen oder eine Karte kaufen, bleibt noch die Möglichkeit, sich für das Surfen im Ausland auf einen WLAN-Zugang zu beschränken. Offene Hotspots gibt es in vielen Hotels, in Cafés, auf Bahnhöfen und Flughäfen. Oft ist für Kunden/Gäste die Nutzung kostenlos möglich, die Verbindungen sind aber häufig nicht verschlüsselt. Schließlich gibt es auch nach wie vor Internetcafés, die praktisch sind, wenn man beispielsweise etwas ausdrucken muss.