Surfstick ohne SIM-Lock: Frei für alle SIM-Karten

Surfsticks haben oft einen SIM-Lock, d.h. sie sind nur mit der SIM-Karte des Mobilfunkanbieters nutzbar, von dem man den Stick gekauft hat. Will man jedoch im Ausland eine andere SIM-Karte nutzen, benötigt man einen Surfstick ohne SIM-Lock. Einige solcher Modelle haben wir hier zusammengestellt.

Surfsticks sind kleine Modems mit USB-Anschluss, die, in ein Tablet oder einen Laptop eingesteckt, diesem den Zugang zum Internet über Mobilfunk ermöglichen. Surfsticks werden auch unter den Bezeichnungen UMTS-Stick, Webstick oder Internetstick angeboten. Viele von ihnen haben einen SIM-Lock, der dem Besitzer dann einen Strich durch die Rechnung macht, wenn dieser den Stick mit einer SIM-Karte eines anderen Mobilfunkanbieters nutzen will. Wir geben Tipps, worauf Sie beim Kauf eines Surfsticks achten sollten.

Kauf-Tipps für Surfsticks ohne SIM-Lock

Huawei Surfstick

Huawei bietet für rund 30 Euro einen Surfstick an, in dem man jede SIM-Karte nutzen kann.

  • Unterstützt UMTS, HSDPA, HSUPA+
  • Geschwindigkeit: Bis zu 21 Mbit/s im Download und 5,76 Mbit/s im Upload
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4G Systems Surfstick

Auch von 4G-Systems gibt es einen günstigen Surfstick ohne SIM-Lock, Preis ca. 20 Euro.

  • Unterstützt UMTS, HSDPA, HSUPA
  • Geschwindigkeit: Bis zu 7,2 Mbit/s im Download und 5,76 Mbit/s im Upload
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Im Ausland ist ein Surfstick ohne SIM-Lock besser

Besitzen Sie einen Surfstick von einem größerem Anbieter, hat dieser häufig einen SIM-Lock, aber auch bei den Discountern wird oft die Sperre eingesetzt. Das heißt, Sie können den Surfstick nur mit der dazugehörigen Karte des gleichen Mobilfunkanbieters nutzen. Nach einer Nutzungszeit von zwei Jahren lässt dieser sich allerdings entsperren und ist dann SIM-Lock-frei. Das heißt, er kann ab diesem Zeitpunkt mit jeder SIM-Karte benutzt werden.

Kauft man sich von vornherein einen Surfstick ohne SIM-Lock, bietet das mehrere Vorteile. Zum einen kann man, wenn man sich nicht gerade langfristig an einen Vertrag und Anbieter bindet, schnell wieder den Provider wechseln. Gerade im Bereich Telekommunikation tut sich derzeit einiges, sodass ein günstiger Tarif nach einem Jahr oder auch schon früher von der Konkurrenz unterboten wird. Der andere große Vorteil eines Surfstick ohne SIM-Lock zeigt sich, wenn man ihn mit ins Ausland nimmt: Man kann dann die SIM-Karte eines ausländischen Providers einsetzen und muss nicht die hohen Roamingkosten tragen, die sonst anfallen würden.

Mobiles Internet unterwegsWer mit jeder beliebigen SIM-Karte surfen will, braucht einen Surfstick ohne SIM-Lock.© lisegagne / iStockphoto.com

Was ist beim Surfstick-Kauf außer SIM-Lock wichtig ist

Achten Sie beim Kauf eines Surfsticks, ob mit oder ohne SIM-Lock, darauf, wie schnell er ist und ob er die Geschwindigkeit des gebuchten Tarifs unterstützt. Entdecken Sie die Bezeichnung HSDPA (auch 3G genannt) oder Speed-Angaben wie 7,2 Mbit/s auf Ihrer Produktverpackung oder der Beschreibung im Internet, so sind sie was die Übertragungsgeschwindigkeit betrifft auf der sicheren Seite. Wenn Sie sich für die Zukunft rüsten möchten, dann kaufen Sie einen LTE-fähigen Surfstick. Aber Achtung: Ihr Surfstick sollte auch in der Lage sein, mit älteren Standards umgehen zu können, da LTE noch nicht flächendeckend zur Verfügung steht und entsprechende Tarife noch relativ teuer sind.

Ob ein Surfstick ohne SIM-Lock angeboten wird, steht meistens auf der Produktverpackung oder in der Beschreibung des Händlers. Surfsticks mit Vertragslaufzeit haben meistens einen SIM-Lock, sind häufig aber auch günstiger zu erwerben. Wer viel Auswahl haben möchte, findet bei Online-Händlern wie Amazon Surfsticks ohne SIM-Lock, in die dann eine beliebige SIM-Karte eingesetzt werden kann.