Nach EU-Gipfel

Roaming: Gebühren für den Balkan werden geringer

Die Roaming-Gebühren für den Balkan werden sinken. Bereits im Sommer soll es losgehen. Die EU-Kommission begrüßte das Vorhaben der Mobilfunkanbieter.

Mann mit Handy© Production Perig / Fotolia.com

Sofia - Mobiles Telefonieren von EU-Staaten aus mit den Menschen auf dem sogenannten Westbalkan wird billiger. Die Roaming-Gebühren bei Mobilgesprächen in der Region sollen durch einen von der EU-Kommission eingeleiteten Vorgang verringert werden. Die EU-Kommission begrüße Schritte der Mobilfunkanbieter zur Senkung der Preise noch in diesem Sommer, wie die Vertretung der EU-Kommission in Bulgarien am Donnerstag nach Abschluss des EU-Westbalkan-Treffens in Sofia mitteilte.

Digitales Programm

Hintergrund ist eine Vereinbarung über ein digitales Programm für die Region des westlichen Balkans. Das Dokument wurde am Donnerstag in Sofia von den sechs Westbalkanstaaten unterzeichnet, die an dem EU-Gipfel teilgenommen haben - Serbien, Montenegro, Albanien, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina und Kosovo.

Rund drei Euro pro Minute

Für mobiles Telefonieren mit Staaten auf dem Westbalkan bezahlen derzeit die Menschen in den südöstlichen EU-Staaten recht viel. Der Preis für ein Mobilgespräch etwa von Bulgarien nach Serbien liegt derzeit bei umgerechnet rund drei Euro pro Minute.

Quelle: DPA

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